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Lernreise: Vom Anlagetyp zur passenden Strategie

Kapitel 6:
Das spekulative Portfolio

Hohe Renditen bei zeitweisen Verlusten

Lesedauer: 5 Minuten

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Maximale Chancen mit offenem Ausgang

Du willst gezielt hohe Renditen erreichen und bist bereit, dafür deutliche Risiken einzugehen? Dann bewegst du dich im spekulativen Bereich. Gewinne können hoch ausfallen, Verluste aber auch.

Wichtig: Der Anlagetyp „spekulativ“ erfordert Erfahrung und ein klares Verständnis des Wertpapier­handels und der damit verbundenen Risiken. Er eignet sich in der Regel nur für einen Teil des Gesamt­vermögens.

Hinweis: Der Anlagetyp bietet dir eine erste Orientierung. Bitte beachte, dass die vorgeschlagenen Portfolios je nach Sparkasse variieren können. Für individuelle Fragen zu deinen persönlichen Anlagebedürfnissen und für weiterführende Informationen wende dich bitte an deine Sparkasse.

So funktioniert die spekulative Mischung

Spekulativ heißt nicht kurzfristig

Ein risikoaffiner Ansatz beschränkt sich nicht nur auf die Gewichtung von Anlagen. Neben Einzelaktien mit hohem Kurspotenzial kommen oft zusätzliche Instrumente zum Einsatz, die auf kurzfristige Bewegungen ausgelegt sind.

Eine erfolgreiche Geldanlage lebt von einer regelmäßigen Investition und hat immer einen längerfristigen Zeithorizont, um Schwankungen auszugleichen und von den Vorteilen des Cost-Average-Effekts Cost-Average-Effekt
Wenn die Kurse fallen, kaufst du mit dem gleichen Betrag mehr Anteile als bei hohen Kursen. Dadurch kann der durchschnittliche Einstiegspreis langfristig sinken.
 profitieren zu können.

Hinweis: Dieser Portfolio-­Mix kann sich sehr schnell entwickeln, in beide Richtungen. Wer darauf setzt, geht bewusst ein hohes Risiko ein.

Auf einen Blick: Für wen passt ein spekulatives Portfolio?

  • Du suchst gezielt hohe Renditechancen.
  • Du kannst Verluste emotional und finanziell verkraften.
  • Du hast Erfahrung mit Kapitalmärkten und triffst deine Entscheidungen darauf basierend.

Beachte: Im Unterschied zu anderen Strategien geht es in einem spekulativen Portfolio nicht mehr um Balance. Du verlässt diesen Bereich und vertraust darauf, dass sich einzelne riskantere Anlagen besonders stark entwickeln – zum Beispiel Aktien. Das funktioniert vor allem bei einem längeren Anlage­horizont.

Dein Typ kann sich ändern

Viele Anlegerinnen und Anleger nutzen diesen spekulativen Ansatz nur für einen Teil ihres Vermögens oder in bestimmten Lebens­phasen. Wichtig ist, dass du dein Risiko regelmäßig überprüfst und deine Strategie gegebenenfalls anpasst.

Du kennst jetzt auch das spekulative Portfolio und damit alle Anlagetypen. Aber wie gehst du mit den täglichen Informationen rund um Börse und Wirtschaft um? Was ist wichtig, was kannst du ignorieren? Genau darum geht es im nächsten Schritt.

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